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Technik für Corona-App kommt jetzt auf alle Handys

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Technik für Corona-App kommt jetzt auf alle Handys

Der erste Schritt in einer ungewöhnlichen Partnerschaft ist geschafft: Google und Apple haben heute Aktualisierungen für ihre Smartphone-Betriebssysteme veröffentlicht – und darin steckt die gemeinsam entwickelte Technologie für künftige Corona-Apps.

Die jetzt verfügbaren technischen Schnittstellen werden für sogenannte Tracing-Apps benötigt. Diese Programme sollen Smartphone-Nutzer informieren, falls sie Kontakt mit einem Corona-Infizierten hatten.

Sowohl Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem als auch Apples iPhones mit dem iOS-Betriebssystem werden mithilfe der Technologie untereinander anonymisierte Erkennungsdaten per Bluetooth austauschen können – vorausgesetzt, der Nutzer hat diese Funktion aktiviert. Die Tracing-Apps nutzen diese Erkennungsdaten, um Nutzer zu warnen, falls sie sich längere Zeit in der Nähe eines Corona-Infizierten aufgehalten haben.

Die Tracing-Technologie wird laut Google und Apple jetzt durch Updates weltweit verfügbar gemacht. Voraussetzung: Ein Handy mit Android-Betriebssystem ab Version 6, bei iPhones muss iOS 13 installiert sein. Sobald die ersten Corona-Apps von Gesundheitsbehörden veröffentlicht werden, können diese dann die Tracing-Technik nutzen.

In Deutschland wird eine solche Corona-App von der Deutschen Telekom und SAP erstellt. Die fertige App soll vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegeben werden. Sie soll Mitte Juni fertig sein.

Neben der deutschen Regierung arbeiten unter anderem die Behörden in der Schweiz, Italien, Irland, Lettland und den Niederlanden mit der Technologie von Google und Apple. Private Unternehmen oder Entwickler haben keinen Zugriff auf die Tracing-Schnittstelle – sie können sie also nicht für eigene Apps verwenden.

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